10. März 2010
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Nachrichten aus dem Bereich Gesundheit und Medizin

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Nachricht schließenBehindertenverband kritisiert Einsatz von Körperscannern

Krautheim, 12. Januar 2010
BSK lehnt Einsatz von Körperscannern ab

Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter lehnt den Einsatz von Körperscannern auf Flughäfen ab. "Die Verwendung dieser Geräte ist ein Eingriff in das Persönlichkeitsrecht von Menschen mit Körperbehinderung, ungeachtet der gesundheitlichen Risiken beim Einsatz der Mikrowellen", stellt Irmgard Winkler, stellvertretende Bundesvorsitzende im BSK e.V. fest. Bei der Verwendung der Körperscanner werden sowohl Herzschrittmacher, als auch künstliche Hüftgelenke, Prothesen und künstliche Darmausgänge am Monitor sichtbar gemacht. "Das lehnen wir ab, da es eine erhebliche Verletzung der Intimsphäre der betroffenen Personen bedeutet", bemerkt Irmgard Winkler. Nach wie vor unklar ist auch die gesundheitliche Belastung durch die Bestrahlung mit Mikrowellen im Tetrahertz- oder Millimeterbereich. "Es fehlen medizinische Langzeitstudien, die eine Schädigung der Organe oder implantierter medizinischer Geräte, wie Herzschrittmacher oder Prothesen ausschliessen" betont Irmgard Winkler. Für Rollstuhlfahrer ist diese Technologie noch völlig unausgereift und deshalb ungeeignet. "Der Körperscanner würde bei einem Rollstuhlbenutzer sofort Alarm geben, weil das Hilfsmittel aus Metall und Kunststoffen besteht", sagt Irmgard Winkler.

Daher fordert der BSK von den politischen Entscheidungsträgern, sich umgehend gegen die Einführung von Körperscanner auszusprechen und nach alternativen Sicherheitsmethoden zu suchen, die Menschen mit Behinderung und Chronisch Kranke nicht benachteiligen.


Quelle: Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V.
Internet: www.bsk-ev.org

Nachricht schließen Totes Meer hilft bei Haut- und Gelenkerkrankungen

Ostheim/Rhön, 28. Dezember 2009
Gruppenreise der Selbsthilfegruppe für Neurodermitis und Psoriasis Ostheim/Rhön am 22. Mai 2010 an das Tote Meer nach Jordanien

Eine Klimatherapie am Toten Meer hat schon vielen Hautkranken geholfen. Auf natürliche Weise werden dort Schuppenflechte (Psoriasis), Neurodermitis, Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) und Ichthyosis (Verhornungsstörung) behandelt. Linderung erfahren auch Allergiker und Asthmatiker sowie Rhema- und Gelenkkranke. Insbesondere bei Arthritis (entzündlicher Gelenkerkrankung) ist ein Aufenthalt hilfreich.

Durch die exponierte Lage 400 m unter dem Meeresspiegel (am tiefsten Punkt der Erdoberfläche) scheint am Toten Meer die gesündeste Sonne der Welt. Die natürlich gefilterten Sonnenstrahlen weisen einen besonders hohen UVA- und einem extrem niedrigen Anteil an schädlichen UVB-Strahlen auf. Das salzhaltigste Meer der Welt ist zu 30 Prozent mit Mineralien angereichert - zehnmal stärker als das Mittelmeer. Daraus resultiert seine antiallergische und entzündungshemmende Wirkung. Der Sauerstoffgehalt der Luft ist um 10 Prozent höher als irgendwo sonst auf der Erde. Angereichert ist die Luft mit einem hohen Anteil an beruhigendem Bromid-Aerosol.

Bereits zum 9. Mal fahren Mitglieder der Hautselbsthilfe als Gruppe an das Tote Meer nach Jordanien. Es sind zwei- bis vierwöchige Aufenthalte möglich. Die Reise wird von Margitta Heß begleitet und betreut. Ärztliche Betreuung wird im Medical Center des Dead Sea Spa Hotels direkt vor Ort angeboten oder kann vorher gebucht werden.

Die Kosten für einen Aufenthalt sind nicht viel höher als bei einem vergleichbaren Kanaren-Urlaub. Unter bestimmten Voraussetzungen zahlen die Krankenkassen die Kosten einer Klimaheilbehandlung oder Zuschüsse. Nähere Informationen erhalten Sie von Margitta Heß (Telefon 09778 / 506)

www.shgostheim.de
www.pso-und-haut.de/cms/


Quelle: Selbsthilfegruppe für Neurodermitis und Psoriasis Ostheim/Rhön
Internet: www.shgostheim.de

Nachricht schließen Teigschaber als Eincremehilfe – Alltagshilfen für Rheumakranke

Bonn, 14. September 2009
Deutsche Rheuma-Liga informiert über Gelenkschutz und Hilfsmittel in neu aufgelegter Broschüre. Expertenrat im Internet 14.-18. September 2009

Vom 14. bis 18. September bietet die Deutsche Rheuma-Liga auf ihren Internetseiten ein Experten-Forum zum Thema "Gelenkschutz – Hilfsmittel und Ergotherapie". Experten sind die Ergotherapeutin Susanne Bitzer, Autorin der neu aufgelegten Rheuma-Liga Broschüre "Gelenkschutz im Alltag" und Rechtsanwalt Martin Staudt, der zur neuen Hilfsmittelverordnung berät. Kontakt zum Forum: http://www.rheuma-liga.de

Wie kann man rheumakranke Gelenke bei alltäglichen Arbeiten im Haushalt oder im Beruf vor Überlastung schützen? Welche Hilfsmittel werden von den Krankenkassen bezahlt und welche Erfahrungen machen Rheumakranke mit der neuen Hilfsmittelverordnung? Zu all diesen Fragen können sich Interessierte im aktuellen Forum auf den Internetseiten der Deutschen Rheuma-Liga austauschen. Auch die beiden Experten werden eingehende Mails fachkundig beantworten.

Fundierte Informationen und Tipps für den Alltag bietet zudem die neu aufgelegte Broschüre der Deutschen Rheuma-Liga:

"Gelenkschutz im Alltag"- Hinweise und Hilfsmittel"
Die 48-seitige Publikation informiert u. a. über Fehlstellungen der Hand- und Fingergelenke bei rheumatoider Arthritis und typische Beschwerden bei Fingerpolyarthrose. Sie zeigt Übungen, die man selbst alltäglich durchführen kann, um Beschwerden zu lindern und einer Verschlechterung vorzubeugen. Tipps gibt es auch für Ellenbogen, Schulter – und Wirbelsäulenbeschwerden. So kann ein Teigschaber als Armverlängerung beim Eincremen des Rückens dienen. Haarkämme und Stifte werden mit Plastikröhren aus dem Baumarkt griffsicher gemacht.

Bestelladresse: Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V., Maximilianstr. 14, 53111 Bonn (bitte 1,45 € Rücksendeporto beilegen), Fax: 0228-7660620, E-Mail: bv@rheuma-liga.de oder per Info-Telefon: 01804-600 000 (20 Cent pro Anruf aus dem Festnetz, bei Mobiltelefon max. 60 Cent pro Minute).


Quelle: Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V
Internet: www.rheuma-liga.de

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