03. September 2010
Qualitätskriterien für gesundheitsbezogene Internetseiten
Mit steigender Nachfrage nach Gesundheitsinformationen im Internet steigt auch die Anzahl an Gesundheitsinformationsangeboten / Gesundheitswebsites an. Mittlerweile existiert ein Markt mit unüberschaubar vielen gesundheitsbezogenen Webseiten; laut Mitteilung der Kommission der Europäischen Gemeinschaften (eEurope 2002: Qualitätskriterien für Websites zum Gesundheitswesen) wurde die Anzahl der Websites, die Informationen zu Gesundheitsthemen anbieten, bereits auf über 100.000 geschätzt.
Für Laien und auch Experten ist allerdings nicht immer auf den ersten Blick erkennbar, welche Qualität die jeweils angebotenen Gesundheitsinformationen haben. Gerade für Laien bzw. Patienten birgt das Internet mit seinen Gesundheitsinformationsangeboten bzw. Gesundheitswebsites durchaus Risiken. Gesundheitsgefahren können von Fehlinformationen, Fehlinterpretationen oder der unsachgemäßen Anwendung von im Internet erworbenen Produkten wie z.B. Arzneimitteln, Nahrungsergänzungsmitteln und sogenannten Lifestyle-Produkten wie Präparaten zum Ab- oder Zunehmen ausgehen.
Auch besteht eine potentielle Gefährdung des Internetnutzers durch falsche Informationen, unseriöse Informationsangebote und nicht evidenzbasierte Gesundheitsinformationen, wenn diese dazu geeignet sind mittelbar, z.B. über angeeignete falsche Verhaltensweisen des Nachfragers, wie z.B. unterlassene notwendige Arztbesuche, die Einnahme von gefälschten oder nicht zugelassenen Arzneimitteln, Gesundheitsschäden zu verursachen.
Aus diesen Gründen erscheint es sinnvoll, dass Gesundheitsinformationsangebote im Internet bestimmten Qualitätskriterien entsprechen. Die bisher existierenden Qualitätssiegel und Checklisten sind jedoch überwiegend darauf ausgerichtet, die Qualität hinsichtlich struktureller Merkmale von Gesundheitsinformationsportalen zu beurteilen bzw. darzustellen. Aktuell fehlen noch ausreichende Leitlinien, welche zur Beurteilung der inhaltlichen Qualität von Gesundheitsinformationen geeignet und zugleich unkompliziert anwendbar sind.
Für Internetnutzer bestehen unter anderem folgende Möglichkeiten zur Orientierung in Bezug auf die Verlässlichkeit und Seriosität von Gesundheitsinformationen und zur Bewertung von gesundheitsbezogenen Websites: Der Verhaltenskodex der Stiftung Health On the Net (HON [Schweiz]), die Qualitätskriterien des Aktionsforums Gesundheitsinformationssystem (afgis) e.V. (Deutschland) und die "Qualitätskriterien für Websites zum Gesundheitswesen" (PDF) gemäß der KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN (eEurope 2002, Brüssel).
Gesundheits-Websites, die erfolgreich die regelmäßigen Prüfverfahren von HON und/oder afgis durchlaufen haben, sind an den entsprechenden Prüflogos mit Angabe des Datums der letzten (Re-) Zertifizierung bzw. mit dem Ablaufdatum der Gültigkeit zu erkennen, sofern die Webseitenbetreiber diese auf der Internetpräsenz eingebunden haben.
Für Laien und auch Experten ist allerdings nicht immer auf den ersten Blick erkennbar, welche Qualität die jeweils angebotenen Gesundheitsinformationen haben. Gerade für Laien bzw. Patienten birgt das Internet mit seinen Gesundheitsinformationsangeboten bzw. Gesundheitswebsites durchaus Risiken. Gesundheitsgefahren können von Fehlinformationen, Fehlinterpretationen oder der unsachgemäßen Anwendung von im Internet erworbenen Produkten wie z.B. Arzneimitteln, Nahrungsergänzungsmitteln und sogenannten Lifestyle-Produkten wie Präparaten zum Ab- oder Zunehmen ausgehen.
Auch besteht eine potentielle Gefährdung des Internetnutzers durch falsche Informationen, unseriöse Informationsangebote und nicht evidenzbasierte Gesundheitsinformationen, wenn diese dazu geeignet sind mittelbar, z.B. über angeeignete falsche Verhaltensweisen des Nachfragers, wie z.B. unterlassene notwendige Arztbesuche, die Einnahme von gefälschten oder nicht zugelassenen Arzneimitteln, Gesundheitsschäden zu verursachen.
Aus diesen Gründen erscheint es sinnvoll, dass Gesundheitsinformationsangebote im Internet bestimmten Qualitätskriterien entsprechen. Die bisher existierenden Qualitätssiegel und Checklisten sind jedoch überwiegend darauf ausgerichtet, die Qualität hinsichtlich struktureller Merkmale von Gesundheitsinformationsportalen zu beurteilen bzw. darzustellen. Aktuell fehlen noch ausreichende Leitlinien, welche zur Beurteilung der inhaltlichen Qualität von Gesundheitsinformationen geeignet und zugleich unkompliziert anwendbar sind.
Für Internetnutzer bestehen unter anderem folgende Möglichkeiten zur Orientierung in Bezug auf die Verlässlichkeit und Seriosität von Gesundheitsinformationen und zur Bewertung von gesundheitsbezogenen Websites: Der Verhaltenskodex der Stiftung Health On the Net (HON [Schweiz]), die Qualitätskriterien des Aktionsforums Gesundheitsinformationssystem (afgis) e.V. (Deutschland) und die "Qualitätskriterien für Websites zum Gesundheitswesen" (PDF) gemäß der KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN (eEurope 2002, Brüssel).
Gesundheits-Websites, die erfolgreich die regelmäßigen Prüfverfahren von HON und/oder afgis durchlaufen haben, sind an den entsprechenden Prüflogos mit Angabe des Datums der letzten (Re-) Zertifizierung bzw. mit dem Ablaufdatum der Gültigkeit zu erkennen, sofern die Webseitenbetreiber diese auf der Internetpräsenz eingebunden haben.
Weiterführende Informationsquellen
Arzneimittel und Internet - ein Flyer des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung als Entscheidungshilfe für die Bewertung von Informationen und Angeboten im Internet (PDF).Qualitätskriterien für dieses Gesundheitsportal
Nachfolgend werden die Qualitätskriterien für Info-Gesundheit.de® gemäß den "Qualitätskriterien für gesundheitsbezogene Websites" der KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN definiert.
Dieser Artikel wurde erstellt und veröffentlicht am 07.02.2010 von Arne Süßmuth.
Die letzte Aktualisierung/Überarbeitung erfolgte am 08.05.2010.
1. Transparenz und Ehrlichkeit
- Transparenz des Anbieters: Info-Gesundheit.de®
- Transparenz von Zweck und Ziel der Seite: Der Zweck dieses Gesundheitsportals ist das Vermitteln und Vernetzen und die Bündelung von im Internet angebotenen Gesundheitsinformationen auf der Basis einer eigenständigen, redaktionell gepflegten Datenbank. Hierdurch soll der Zugang zu den elektronisch vorhandenen Gesundheitsinformationen vereinfacht und die Qualität des Angebotes verbessert werden.
- Klar definierte Zielgruppe: Zielgruppen dieses Angebotes sind Anbieter und Nachfrager (Patienten, Angehörige von Gesundheitsberufen, Betreiber) von Gesundheitsinformationen.
- Transparenz aller Finanzierungsquellen für dieses Gesundheitsportal: Die Finanzierung dieses Gesundheitsportals erfolgt durch die Einbindung von Anzeigen und kostenplichtigen Einträgen von Werbekunden. Wir achten darauf, dass Werbung als solche gekennzeichnet und von den redaktionellen Beiträgen getrennt eingebunden wird.
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Rechtsform: Einzelkaufmann
HRA: 200850 / Amtsgericht Hildesheim
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- Name und Referenzen aller Anbieter der auf Info-Gesundheit.de veröffentlichten Informationen: Zur Generierung der Inhalte auf diesem Gesundheitsportal tragen Inhalteanbieter mit unterschiedlichen Qualifikationen bei. Daher werden wir (ab dem 08.02.2010) zusätzlich zu den oben (unter "Urheberschaft") genannten Angaben bei jedem redaktionell erstellten Artikel einen Hinweis zur Qualifikation des Autors anbringen oder dort den Namen des Autors mit dessem Profil verlinken.
3. Geheimhaltung und Datenschutz:
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4. Aktualisierung von Informationen
- Deutliches und regelmäßiges Aktualisieren der Seite: Wir geben uns Mühe, die redaktionellen Inhalte auf diesem Gesundheitsportal regelmäßig zu aktualisieren bzw. zu überprüfen. Das Datum der Aktualisierung werden wir ab dem 08.02.2010 jeweils deutlich - entweder am Anfang oder am Ende eines Artikels - anzeigen.
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- Rückmeldungen an die Benutzer und entsprechende Verantwortlichkeit: Auf diesem Gesundheitsportal werden keine individuellen gesundheitsbezogenen Rückmeldungen bzw. keine personalisierten medizinischen Ratschläge gegeben. Inhaltlich Verantwortlicher für eigene redaktionelle Beiträge gemäß § 55 Abs. 2 RStV ist Arne Süßmuth (Gesundheitswissenschaftler).
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Dieser Artikel wurde erstellt und veröffentlicht am 07.02.2010 von Arne Süßmuth.
Die letzte Aktualisierung/Überarbeitung erfolgte am 08.05.2010.


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